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Widerstand von Kaufleuten bei Rewe um Abschaffung des Handzettels auf dem Papier in 2023.
Das Ziel von Rewe war bisher, den gedruckten Handzettel der wöchentlichen Werbung bis Mitte nächsten Jahres komplett einzustellen. Diese Entscheidung vom Juli 2022 sollte für Rewe ein Signal zur Umwelt, Klima und Energieeinsparung sein. Rewe wäre somit der erste deutsche Lebensmittelhändler, der den Ausstieg vom gedruckten Handzettel auch umsetzt. Der wöchentlich erscheinende Angebotsprospekt in den mehr als 3.700 Rewe-Märkten ist eines der ältesten Werbemedien in der Branche und wird an viele Millionen Haushalte in Deutschland verteilt. Nun sollte ab dem 1. Juli 2023 damit Schluss sein. Das Ergebnis, sollte es soweit kommen, sieht gut aus: Die Umstellung spart mehr als 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO2, 1,1 Millionen Tonnen Wasser und 380 Millionen kWh Energie pro Jahr ein.
Bleibt es wirklich bei der Umsetzung in 2023?
Ob nun ab Sommer 2023 wirklich Schluss mit gedruckten Werbeangeboten ist, steht nun doch noch einmal auf dem Prüfstand. Einige selbständige Kaufleute haben nun Befürchtungen, dass, wenn die Handzettel komplett wegfallen, Umsatz und auch Kundenfrequenz sinken könnte. Die Entscheidung wurde seinerzeit in Aufsichtsgremien getroffen, in denen auch selbständige Kaufleute sitzen.
Auch gab es schon einige Tests dazu. Eine einheitliche Lösung ist also noch nicht ganz sicher. Immerhin zählen zum Konzern von den 3700 Märkten, bereits über 2000 Filialen zu den selbständigen Kaufleuten. Auch im Aufsichtsrat sind noch nicht alle von der Abschaffung überzeugt.
Noch hat die REWE offensichtlich keine einheitliche Strategie.
Neben den Kaufleuten, die noch nicht von der Abschaffung gedruckten Werbung überzeugt sind, gibt es jedoch auch Kaufleute, die hinter der zentralen Entscheidung bei Rewe stehen. Hier werden die Ziele des Konzerns zur Kosteneinsparung und des Umweltgedankens mitgetragen. Bei Penny soll zum Beispiel der gedruckte Handzettel bleiben, gleiches gilt aktuell noch für den österreichischen Ableger Billa.
Fakt ist, dass sich Rewe seit Jahren in seiner Konzernstrategie immer mit Themen der Nachhaltigkeit und Kostenersparnisse stark und intensiv beschäftigt. Der Handzettel steht schon länger auf dem Prüfstand. Dazu kommt die immer im Einzelhandel verstärkte und vermehrte Digitalisierung. Sollte es im nächsten Jahr wirklich zu der Abschaffung seiner Printwerbung kommen, plant Rewe seine Angebote und Preispolitik verstärkt auf digitale Medien zu überragen. Laut einer Rewe- Pressemitteilung, sollen dann die erzielten Kosteneinsparungen für andere Marketingkanäle und in ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte wie beispielsweise den NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V) Klimafonds reinvestiert werden.
Was haltet ihr von diesem Thema? Bitte schreibt uns indes eure Meinung auf Supermarkt Inside.
Bilder: Archiv Supermarkt-Inside