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REWE Discounter Penny macht Dampf im E- Commerce.

Dieser Beitrag ist Teil 18 von 28 in der Serie Penny

Neuer Click & Collect- Service steht offensichtlich kurz vor dem Start – REWE Discounter Penny erhöht das Tempo im E- Commerce.

Wie viele andere Handelsunternehmen auch, ist das Thema von Online- Lieferdiensten noch nicht ausgereizt. Erst vor wenigen Wochen hat REWE In München seinen ersten völlig smarten Shop eröffnet. Nun will die Rewe Group ihren Discounter Penny auch im Digitalgeschäft stärker machen. Bisher gibt es nur wenige Großstädte, wo Penny seit Sommer letzten Jahres Lebensmittel über Onlinebestellungen ausliefert. Der Plan sieht vor, dass ab ca. Frühjahr nächsten Jahres ein neuer Click & Collect- Service mit externen Partnern umgesetzt werden soll. Bereits seit 2021 erschließt Penny zunehmend die Welt des Lieferservice aus den Filialen heraus. 

Zusammenarbeit wohl weiter mit den externen Partnern Bringoo und Wolt.

Über Apps der Lieferdienste Bringoo und Wolt vertreibt man bisher Artikel in sechs Großstädten in Deutschland. Bringoo liefert in Hamburg, Berlin und Köln, Wolt in Frankfurt, Düsseldorf und München. Nun sollen wohl weitere Standorte folgen. Aktuell ist es noch so, dass die Auslieferung an Kunden noch die beiden Partner übernehmen. Die Bestellungen laufen über die Apps von Bringoo und Wolt.

ES ist davon auszugehen, dass die beiden externen Partner wohl auch an dem neuen Click & Collect– Service beteiligt sind. Der Start könnte in Hamburg sein, wo Bringoo auch Ende 2019 sein Unternehmen begann. Auch wenn Rewe keine Zahlen über Gewinne im E- Commerce- Business bekannt gibt, ist sicher in diesem Bereich noch „Luft nach oben“. 

Mit einem kräftigen Umsatzwachstum von rund 2 Milliarden Euro hatte die REWE Group das Geschäftsjahr 2021 sehr erfolgreich abgeschlossen, trotz schwerer Bedingungen in der Corona- Pandemie. Der Gesamtaußenumsatz aus fortzuführendem Geschäft stieg um 2,5 Prozent von 74,6 Milliarden auf 76,5 Milliarden Euro. Der Online- Umsatz wird auf ca. 8 Milliarden Euro geschätzt.

Smart Store- Konzept bei Penny noch in der Testphase.

Auch gibt es sicher noch große Umsatzreserven im Bereich Smart store, welches von REWE Digital betreut wird. Rewe testet seit Oktober diesen Jahres dieses Konzept in einem Schnellladepark für E-Autos sein erstes vollautomatisches Store-Konzept.  Hier können Kunden über 200 Produkten bekommen.  Kunden bezahlen bargeldlos und erhalten die Ware über ein Förderband. Die Produkte sind größtenteils für den Sofortverzehr gedacht. Getreu dem “To Go“-Konzept werden Joghurt, Eis und gekühlten Getränke angeboten. Dazu gibt auch  Snacks für zwischendurch. Weitere Produkte sind für den täglichen Bedarf bestimmt, wie etwa Brotaufstrich, Nudeln und Tiefkühlpizza. Das Pilotprojekt wird durch die 

Tochterfirma Lekkerland verantwortet und auch gesteuert. Die eingesetzte Shop‐Technologie stammt von dem Automationsunternehmen Latebird aus Paderborn. Fakt ist, dass schnelles und einfaches Einkaufen noch im Trend liegt. REWE ist hier sehr umtriebig und digitalisiert sein Angebot immer weiter. Dazu gehörte auch der Schritt, dass gedruckte Werbeblätter ganz abgeschafft sind.

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Fotos: Wie gekennzeichnet und aus dem Archiv Supermarkt-Inside

 

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