Märkte

15 x Scheck-in, von “Achern bis nach Frankfurt”

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 45 in der Serie Besondere Edekaner

Über 7o Jahre Lebensmitteleinzelhandel der Familie Scheck

Unmittelbar nach dem Krieg, direkt 1946, eröffneten die Eltern von Adolf Scheck den ersten “Scheck-in” in Achern. Der damalige kleine Lebensmittelladen war die Keimzelle des heutigen imposanten Handelsunternehmen der Edeka-Kaufleute Scheck. Mit der Eröffnung am 21.6. des neuen Marktes in Frankfurt-Niederrad, bringen die Schecks mittlerweile ihren 15. Edeka Scheck-in an das Netz. Infolgedessen kann die Unternehmerfamilie damit rechnen, im Ranking der größten privaten Edeka-Händler Deutschlands den 1. Platz ab 2018 zu übernehmen.

250.0 Mio. Euro Bruttoumsatz werden übersprungen

Noch im Kalenderjahr 2017 wurde für die Scheck-in Einkaufs Center GmbH ein Bruttoumsatz von ca. 225.0 Mio. Euro ausgewiesen. Jedoch gehen wir davon aus, dass sich der ehemalige Real-Standort (7000 qm mit dem Top-Filial-Manager Tilo Lehmann an der Spitze) in Mainz-Weisenau, den die Schecks erst am 26.10.2016 an das Netz genommen haben, sich auch 2018 rasant weiterentwickeln wird. Denn offensichtlich hat dieser Markt auch in 2017 mit seinem Umsatz deutlich zur extrem positiven Umsatzentwicklung (+ 18.0 Mio. Euro) des Unternehmens beigetragen.  Zusätzlich kommt dann noch der Umsatz von Frankfurt-Niederrad hinzu und ruckzuck überspringt die Edeka-Familie die 250.0 Mio. Euro Umsatz-Schwelle. Damit werden dann Edeka-Kaufleute Preuß und Hieber, die Jahre lang auf den vorderen Plätzen agierten, wohl vorläufig abgehängt.

Warum ist Edeka Check-in mit Großflächen so erfolgreich?

Wir haben uns bewusst für unseren schnellen Store Check einen der kleinsten Scheck-in Center der Schecks ausgesucht. Den Markt in Heidelberg an der Kurfürsten-Anlage mit knapp 1750 qm Verkaufsfläche haben wir besucht. In einem stark besetzten Wettbewerbsumfeld (siehe hier) hat sich dieser Markt seit 2014 erfolgreich durchgesetzt.

„Der Kunde ist Mittelpunkt allen Denkens und Handelns.“

Mit diesem Vorgenannten Grundsatz führt Adolf Scheck seit Jahren sein erfolgreiches Unternehmen und dies soll auch in der nächsten Generation so bleiben. Hier  freut sich der Unternehmer zu sehen, wie seine Töchter und Schwiegersöhne diese Philosophie weiter mit Leben erfüllen. Genau diese Maxime konnten wir bei unserem Besuch in Heidelberg auch nachempfinden.

Direkt hinter der Herzlich Willkommen-Pergola stehen wir in der Obst- und Gemüse Abteilung, hier bleibt kein Auge trocken. Drei Mitarbeiter arbeiten in der eigentlich fertig aufgebauten Abteilung und bringen den letzten Feinschliff in die Belegung. Das Leistungsniveau ist heute 1+, einfach Spitze. Der gesamte Food-Bereich lässt keine Wünsche offen, so können normale Kunden und Gourmets Ihren kompletten Einkaufszettel problemlos erledigen.

Die Bedienungstheken definieren ein weiteres Highlight.

Fleisch, Wurst, Käse, Antipasti, Fisch, Pasteten, heiße Theke, u. v. m. werden hier in Endstufen-Qualität angeboten. Allerdings können auch z.b. einfache Schweineleber und Fleischwurst u.v.m., fast zu Discountpreisen an der Theke eingekauft werden. Das Theken-Team reflektiert eine absolut professionelle Handhabung mit Kunde, Ware und Verpackung. Dies haben wir zuletzt nur so bei Edeka Hieber in Lörrach erlebt.

Kurz vor der Kassenzone laufen wir durch die Wein- und Spirituosen-Abteilung, hier haben wir fast das Gefühl, wir stehen im KaDeWe in Berlin und das auf “nur” 1750 qm.

Das Finale ist mit einer modernen Check out-Zone und einem gut bestückten Backwaren-Shop auf top Niveau sichergestellt.

Fazit:

Wir wissen jetzt warum die Fam. Scheck so erfolgreich ist. Der oben genannte Grundsatz wird offensichtlich von allen Führungskräften und Mitarbeitern mit viel Liebe und Leidenschaft zu 100 % umgesetzt, hier stimmen demzufolge die Vorbilder! “Kompliment”

In Kürze werden wir mal in Frankfurt vorbeischauen, bis dann….

 

Wer von Euch hat Erfahrungen mit den Scheck-in Centern? Bitte kommentiert hier….

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

 

 

 

 

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