ALDI-Nord-News

Bei Aldi Nord geht es wieder steil bergauf

Dieser Beitrag ist Teil 58 von 130 in der Serie Aldi

Kehrtwende bei Aldi Nord, sind die harten Zeiten jetzt vorbei?

Der deutsche Discounter Aldi Nord ist es eigentlich gewohnt, Gewinne einzufahren. 2018 sah das allerdings plötzlich ganz anders aus. Es war das erste Jahr, in dem die Essener rote Zahlen geschrieben haben. Nach Steuern lag der Verlust im Filialgeschäft in Deutschland bei 45 Millionen Euro. 2019 waren es dann sogar 120 Millionen Euro. Einzig die Erträge aus dem profitablen Auslandsgeschäft sowie die Immobilien und Kaffeeröstereien konnten das Unternehmen retten. Dem Management war klar, so kann es nicht weiter gehen. Auch wenn die Ursachen für diese harten Zeiten auf der Hand lagen.

Investitionen haben Aldi Nord zugesetzt

In den Jahren 2018 und 2019 hat Aldi Nord viel Geld in die Hand genommen. In allen Filialen wurde das neue Aniko-Konzept umgesetzt. 650 Millionen Euro flossen in die deutschen Regionalgesellschaften, die das Filialgeschäft steuern. Die mehr als 2.500 Filialen wurden dabei auf 2.200 Märkte reduziert. Dieses Kapitel ist jetzt aber abgeschlossen. Neben den Investitionen haben die Essener ihr Sortiment optimiert. Zudem wurde ein radikales Kostenmanagement durchgesetzt und die Prozesse wurden optimiert. Das Ergebnis lässt sich sehen. In Deutschland steigen die Umsätze und Gewinne wieder. Im Vergleich mit den anderen deutschen Discountern lag der Zuwachs zwar noch unterm Durchschnitt, aber immerhin stimmt die Richtung wieder.

Jetzt stimmen die Zahlen wieder

Die deutschen Discounter haben letztes Jahr einen Zuwachs von 9 Prozent gehabt. Dies mag sicherlich auch Corona und dem damit verbundenen Lockdown geschuldet gewesen sein. Bei Aldi Nord lag der Zuwachs nur bei 5,2 Prozent. Doch das Unternehmen ist dennoch froh, denn das deutsche Filialgeschäft schrieb wieder schwarze Zahlen. Der Zuwachs brachte ein fettes Plus in die Bücher. Der Umsatz in Deutschland stieg um 2,6 Prozent und lag bei ca. 13,5 Milliarden Euro brutto. Auch im Ausland stiegen die Umsätze. Insgesamt haben die Essener das Betriebsergebnis 2020 um etwa 300 Millionen Euro verbessert.

Jetzt gilt es den positiven Trend weiter mitzunehmen. Die Essener haben für Deutschland und auch fürs Ausland bereits genügend Ideen. In Deutschland sollen in Regionen, in denen es noch keinen Aldi-Markt gibt, entsprechend Filialen gebaut werden. Und im Ausland verspricht vor allem die Übernahme von Leaderprice in Frankreich ein Erfolg zu werden.

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

Beitragsbild: Pressefoto Aldi Nord

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